November

Der Herbst hat die Natur und auch Ihren Garten jetzt voll im Griff und spätestens gegen Ende dieses Monats werden auch die ersten Anzeichen des nahenden Winters zu bemerken sein. Für Sie als Gärtner heißt es jetzt, sich die Gärtnerzeit gut einzuteilen, da Sie schlichtweg und durch die wesentlich verkürzten Tage weniger wird. Viel Regen, Kälte und eine ganze Menge frisch gefallenes Laub erschweren die Gartenarbeit merklich. Dennoch ist der Gartenkalender im November für Sie voller spannender und auch wichtiger Gartenarbeiten. Welche die wichtigsten davon sind, sagt Ihnen unser 11880.com-Gartenbau-Ratgeber.

Immer gut, einen Gartenkalender zu haben

Gartenkalender November
© Azaliya - istockphotos.com

Und natürlich sagt Ihnen unser Ratgeber auch in den anderen elf Monaten, welche Bedürfnisse Ihr Garten aktuell so hat. Das können nämlich eine ganze Menge sein, denn schließlich ist der Garten ein sehr dynamisches Biotop, das praktisch täglich auf die klimatischen Bedingungen und die Witterungsverhältnisse in seiner Umgebung reagiert. In der Folge sind dann auch Aktivitäten durch den Gärtner vonnöten und die unterscheiden sich von Saison zu Saison und von Monat zu Monat. Jetzt ist November und wir haben eine praktische Liste für Sie parat, mit der Sie adäquat auf die November-Bedürfnisse Ihres Gartens reagieren können.

Frostsicherheit im Garten

Ein großes Thema ist der Schutz vor Frost für den gesamten Garten. Dort wo es nötig ist, sollten Sie für Frostsicherheit sorgen, denn die ersten Fröste lassen jetzt nicht mehr lange auf sich warten. Nun muss Ihr Garten winterfest gemacht werden und während Stauden mit Samenkapseln noch stehen bleiben können, können Sie andere Stauden wie Beifuß, Katzenminze oder Frauenmantel nun schneiden. Abgeräumte Beete brauchen jetzt Mulch oder Kompost als Frostschutz. Auch Rasenabfälle oder Laub sind gut, um die darunterliegenden Bereiche effektiv und ökologisch zu schützen.

Schwer verrottbares Laub

Achten Sie bei all dem Laub auch auf solches, das schwer verrottbar ist. Blätter von Pappeln, Eichen oder Kastanien sollten lieber im Häcksler landen, bevor sie kompostiert werden. Sofern Sie den Kompost bereits mit anderem Laub angereichert haben, bedenken Sie, dass der Laub-Anteil im Kompost nur ca. 20% betragen sollte. Sollten Sie diesen Anteil bereits erreicht haben, können Sie auch an windgeschützten Ecken des Gartens Laubhaufen für Insekten und andere kleine Tiere wie zum Beispiel den Igel anlegen. Leicht verrottbares Laub dagegen können Sie auch auf den Beeten verteilen, um so den Boden vor Frost zu schützen.

Wo Kübelpflanzen überwintern können

Schon im Gartenkalender im Oktober haben wir darauf hingewiesen, dass der zehnte Monat eine gute Zeit ist, um Kübelpflanzen nach drinnen zu holen. Kübelpflanzen brauchen aktiven Frostschutz und sofern Sie dies nicht schon im Oktober getan haben, raten wir sehr, jetzt alle nicht winterharten Kübelpflanzen reinzuholen. Dabei sollten sie nicht direkt auf dem Boden stehen, damit sie einen gesicherten Wasserablauf haben. Sehr gut geeignet als Habitat für Kübelpflanzen im Winter sind Wintergärten, da sie eine Menge Licht bieten. Den haben aber nicht alle Gärtner, daher tun es auch helle Kellerräume. Auch hier darf die Temperatur aber nicht unter 0 Grad fallen. Das Thema Licht geht Hand in Hand mit der Überwinterungstemperatur. Manche Pflanzen, wie zum Beispiel Gewürzrinde oder Myrte, kommen auch gänzlich ohne Licht durch den Winter.

Was ist mit Rosen im Winter?

Soweit so gut, was die "normalen" Pflanzen und ihre Überwinterung angeht. Was ist aber mit Ihrer Majestät, der Königin unter den Blumen, den Rosen? Peilen Sie hier die Veredelungsstelle an und bedecken Sie diese mit Kompost, besser ist aber noch Pferdemist. Durch die Düngung werden die Wurzeln mit Nährstoffen versorgt und die Stelle erhält einen guten Kälteschutz. Kletterrosen dagegen brauchen ein Rankgitter und als Windschutz genügt Tannenreisig.

Welche Pflanzen vertragen Frost?

Die Dahlie verträgt sogar einen Frost, muss danach aber aus der Erde. Der Chinakohl verträgt immerhin leichten Frost, auch mehrmals. Deswegen kann der Chinakohl noch im Beet bleiben. Rosenkohl braucht sogar einen Frost, bevor er geerntet wird. Zwar können Sie den Kohl auch schon früher ernten, Frost schadet ihm aber überhaupt nicht, ganz im Gegenteil: Wenn Sie einen erhöhten Zuckergehalt im Rosenkohl mögen, erreichen Sie diesen durch Frost. Nur bei sehr rauem Winter sind auch hier Schutzmaßnahmen ratsam.

Balkonpflanzen wärmen

Apropos: Auch Ihre Balkonpflanzen brauchen Schutz vor Frost. Die Wurzeln der Pflanzen sollten dazu möglichst tief in einen tiefen Topf eingepflanzt werden, um diese empfindlichen Bereiche der Pflanzen gut vor dem Frost zu schützen. Die tiefe Erde bietet den Balkonpflanzen genügend Nährstoffe, zusätzlich düngen müssen Sie in der Regel nicht auch noch. Ansonsten werden Balkonpflanzen im November gegossen, sofern es nicht friert.

Gartenteich leeren

Falls Sie Gartenteichbesitzer sind, haben Sie hier noch einmal eine ganz eigene Latte an Aufgaben auf Ihrem Gartenkalender im November stehen. Der Teich wird im Winter zufrieren, doch zuvor sollten alle herbstlichen, abgestorbenen Pflanzenteile daraus entfernt werden. Empfindliche Teichbewohner sollten ebenfalls ausziehen, sowohl Tiere wie auch Pflanzen, damit auch sie frostgeschützt über den Winter kommen. Auch nicht vergessen: Regentonne und Gartenschlauch entwässern.



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