Gartenkalender Mai
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Mai

Im Mai blüht die Natur so richtig auf, der Sommer naht mit großen Schritten und nach den Eisheiligen ist in der Regel auch kein Frost mehr zu erwarten. Das bedeutet für Sie, dass Sie jetzt auch die empfindlichen Kübel- und Sommerpflanzen raus ins Freie bringen können. Trotzdem sollten Sie – je nach Region – das Thermometer noch ein wenig im Auge behalten. Und auch sonst gibt's im Mai für Gärtner eine ganze Menge zu tun. Unser 11880.com-Gartenbau-Ratgeber sagt Ihnen, mit welchen wichtigen Aufgaben der Mai Sie und Ihren grünen Daumen fordert.

Darum lohnt sich der Blick in den Gartenkalender Mai

Ja, Sie werden eine ganze Menge gefordert, in diesem besonderen Monat für die Natur. Zusammen mit dem April gehen hier wohl die meisten Prozesse vonstatten, die man unter Frühlingserwachen zusammenfassen könnte. Eine Zeit, in der Sie Ihren Garten unterstützen und auf den Sommer vorbereiten sollten, denn der naht jetzt mit großen Schritten. Denken Sie immer daran: Die Natur gibt den Takt vor und wir fassen in unserem Gartenkalender nur für Sie zusammen, was so oder so nötig werden würde. Wenn Sie die Ansprüche Ihrer Pflanzen erfüllen, erfüllen Sie sich damit auch den Wunsch nach einem gesunden, lebendigen Garten. Der Blick in den Gartenkalender Mai lohnt sich also genauso, wie in den anderen elf Monaten.

Die Eisheiligen

Auch die deckt unser umfassender Gartenkalender natürlich mit ab, aber in nicht jedem anderen Monat gibt es ein für Gärtner und Gärten so umschweifendes Ereignis wie im Mai: die Eisheiligen. Dabei handelt es sich im Prinzip um Gedenktage für verschiedene Heilige, die im Mai liegen. Gleichzeitig haben die Eisheiligen aber auch für Gärten und Pflanzen Relevanz, da hier die Temperaturen noch ein letztes Mal unter den Nullpunkt fallen können. Das ist für Sie als Gärtner dann ein Problem, wenn Sie bereits frostempfindliche Pflanzen ins Freie gebracht haben. Entsprechend empfindliche Pflanzen wie Geranien, Kräuter, Tomaten oder Zucchini können bei den Minusgraden unwiederbringlich erfieren. Die Tage der Eisheiligen liegen in der Regel in der Mitte des Monats, aber auch danach sollten Sie die Temperatur- und Wettervorhersagen noch im Blick haben, nur um sicher zu gehen. Historische Wetteraufzeichnungen widerlegen die Bauernregel der Eisheiligen sogar um einige Tage im Mai nach hinten.

Gießen und Düngen

Sie entscheiden also, wann Sie auch die letzte Zimmerpflanze ins Freie aussetzen. Nimmt man Wetteraufzeichnungen und Bauernregel zusammen, können Sie in der letzten Maiwoche nicht mehr allzu viel falsch machen. Den ganzen Monat über stehen im Gartenkalender Mai Gießen und Düngen auf dem Plan. Diese beiden Aufgaben stehen – wie auch schon im Gartenkalender vom April – neben dem Kälteschutz als wichtigste Aufgaben auf Ihrem To-Do-Plan. Beim Düngen können Sie sowohl den Rasen als auch die jetzt blühenden Pflanzen unterstützen. Und auch bereits verblühte Pflanzen, die ihre ganze Kraft in die Blüte gesteckt haben, können Sie mit der Zugabe von etwas Dünger unter die pflanzlichen Arme greifen.
Ganz eng einher geht das Düngen auch mit regelmäßigem Gießen, vor allem der jungen Pflanzen – zum Beispiel im Beet –, die genug Wasser brauchen. Auch junge Gehölze wie Sträucher oder Bäume brauchen ausreichend Wasser, da ihr Wurzelwerk noch nicht tief genug ins Erdreich gelangt. Außerdem muss man jetzt im Mai mit den ersten Hitzetagen rechnen.

Rasen stärken

Eine gute Stärkung sollten Sie auch Ihrem Rasen jetzt im Mai angedeihen lassen. Nach der Winternachbereitung im März und April steht jetzt die Sommervorbereitung für den Rasen an. Kräftig, dicht und grün soll er sein und das erreichen Sie am besten durch eine Kürzung auf vier bis fünf Zentimeter und eine ordentliche Düngerzufuhr. Und sogar den Schnitt können Sie gebrauchen und ihn als Mulch verwenden, bzw. ihn auf Ihren gut durchdachten Komposthaufen geben.

Gartenkalender Mai: Bergenien zurückschneiden
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Zurückschneiden

Neben dem Rasen wollen auch diverse weitere Pflanzen zurückgeschnitten werden. Gehen Sie in Ihren Ziergarten, sollten Sie vor allem die langsam welken Tulpen oder Narzissen sowie Ziergehölze wie Edelrosen oder Flieder zurückschneiden. Weg mit den Blütenstielen und Samenkapseln für neue Kraft in der kommenden Saison, danach die Zwiebeln düngen. Bei den Stauden können jetzt Bergenien, Lenzrose oder Lungenkraut zurück geschnitten werden, da auch sie bereits ausgeblüht haben.

Unkraut jäten

Was für den Rest des Gartens gilt, gilt natürlich auch für Unkraut und Ungeziefer: alles wächst und gedeiht. Wenn Sie das unschöne Unkraut im Zaum halten wollen, muss das natürlich auch auf Ihrem Gartenkalender im Mai stehen. Denn die Unkräuter fangen meist schon mit den ersten sonnigen Tagen im Februar an zu sprießen und sind im Mai schon sehr vielzählig, wenn Sie nicht rechtzeitig entgegengewirkt haben. Halten Sie die wilden Kräuter unter Kontrolle, indem Sie regelmäßig jäten und zupfen. Bei empfindlichen Pflanzen wie zum Beispiel Stachel- oder Johannisbeeren sollten Sie Unkrautvlies unterlegen, da diese Pflanzen empfindlich auf das Jäten reagieren können.

Blattläuse im Zaum halten

Eine andere Plage im Garten können Blattläuse sein. Die setzen sich zum Beispiel gern auf die heißgeliebten Rosen und richten dort nachhaltig Schäden an. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie vorsichtig die Knospen abwischen oder auch ganz effektive Nützlinge stärken, die Blattläuse oder auch andere Schädlinge den Garaus machen. Gut gegen Blattläuse sind zum Beispiel Gallmücken oder Marienkäfer.

Rasenlücken nach dem Vertikutieren

Wenn sich Rasenlücken nach dem Vertikutieren zeigen, ist das auch ein Zeichen von einem Winter, der dem Rasen zugesetzt hat. Offene Stellen werden nachgesät. Denken Sie hierbei auch an schattige Plätze, für die es auch spezielle Schattenrasen-Mischungen mit einem niedrigeren Anspruch an Sonneneinstrahlung gibt. Normaler Rasen braucht nämlich wenigstens sechs Stunden Sonne pro Tag.

Neue Pflanzen

Und natürlich steht auf dem Gartenkalender im April auch das Pflanzen, schließlich ist jetzt die Zeit des Neubeginns, in der die Natur in ihrer ganzen Vielfalt zu erwachen scheint. Jetzt ist genau die richtige Wetterlage für Rhabarber, Einjährige und Stauden sowie viele Kübelpflanzen können nun ins Freie. Es ist nicht zu kalt und noch nicht zu heiß. Sie können Gemüse wie Artischocken oder Spargel anbauen oder neue Kräuter setzen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Anpflanzungen im Freien – z. B. im Gemüsegarten oder in Frühbeeten – oder auch Pflanzen, die Sie im Gewächshaus hochziehen. Vor allem im Freien gilt aber immer noch Vorsicht. Sowohl in Gewächshäusern wie natürlich auch im Freien sollten Sie auch jetzt im April noch Acht wegen Frost geben. Auflagen, wie Schlitz- und Lochfolie, Vliese oder Zeitungspapier, können hier helfen.



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