>Unkraut erfolgreich bekämpfen

Unkraut bekämpfen

Unkraut ist lästig, es nimmt Gartenpflanzen den Lebensraum und wird von Gartenbesitzern – und oft auch von den Nachbarn – nicht gerne gesehen. Es ist aber auch sehr resistent. Hausmittel wie kochend heißes Wasser als Unkrautvernichter können helfen, aber oft auch nur für kurze Zeit. Damit Unkrautjäten nicht zur Sisyphusarbeit wird, geben wir in unserem Portal Gartentipps, wie Sie Unkraut entfernen können. Darüber hinaus bieten die uns angeschlossenen Betriebe für Garten- und Landschaftsbau direkte Hilfe bei der Gartenpflege.

Unkraut entfernen auf natürliche Art

Rasenpflege gegen Unkraut
© mariakraynova - istockphoto.com

Auch im Garten gilt: Der Stärkere gewinnt. Also heißt es, die tatsächlich erwünschten Pflanzen optimal zu versorgen. Durch einfache Gartenpflege wie richtiges Düngen, Bodenlockerung und Beachtung des ph-Wertes verschwindet das eine oder andere Unkraut schon ganz von allein.

Es findet dann durch die Bodenveränderung keine geeigneten Wachstumsbedingungen mehr. Staunässe zu beseitigen ist eine bewährte Maßnahme gegen Moos und Sauerklee. Gartenpflege ist also die Grundlage, wenn man Unkrautwuchs vermeiden möchte. Mulchen ist eine weitere natürliche, sinnvolle und preisgünstige Art, um Unkraut im Garten den Garaus zu machen.

Rindenmulch im Beet
© STRANNIK9211 - istockphoto.com

Hier eignen sich Rasenschnitt und Rindenmulch, denn sie wirken als biologische Unkrautvernichter. Allerdings sollte Rasenschnitt nach längerer Liegezeit durch frischen ersetzt oder untergearbeitet werden. Anderenfalls entsteht der gegenteilige Effekt und Unkräuter wachsen im Schutz dieser Mulchschicht.

Gegen die schlimmsten Unkräuter wie Quecke und Giersch vorzugehen, braucht schon mehr Aufwand. Selbst wenn man den Geißfuß, wie Giersch auch wegen seiner Blattform genannt wird, als Wildkraut schätzt, wird man ihn selten in den Mengen verspeisen, in denen er gedeihen würde. Reißt man ihn nur aus, bilden sich, ebenso wie bei der Gemeinen Quecke, aus den einzelnen Wurzelabschnitten gleich wieder neue Pflanzen.

Abhilfe kann eine schwarze Folie zum Unkraut-Entfernen bieten, denn sie nimmt dem Unkraut Licht und Luft. Hilft dies alles nichts, bleibt immer noch die Option, durch Garten- und Landschaftsbaubetriebe den Mutterboden austauschen zu lassen. Eine grundlegende Sanierung stellt letztendlich weniger Aufwand dar, als nahezu tagtäglich Unkraut zu entfernen.


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Chemische Unkrautvernichter - nein danke?

Schädlingsbekämpfung im Garten
© Atlantic_Adv - istockphoto.com

Bei hartnäckigen Kandidaten wie Löwenzahn ist es gelegentlich angebracht, den Fachmann für Gartenpflege ins Spiel zu bringen. Im Rasen mag es ausreichen, die tiefen Wurzeln soweit wie möglich auszustecken und sich ansonsten – vor allem in ländlichen Gegenden – einfach mit der Pusteblume zu arrangieren. Zwischen Pflasterfugen zeigt der Löwenzahn aber seine löwenartige Kraft: Er schafft es, nicht nur Steine zu verdrängen, sondern sogar Teer wird von ihm durchbrochen. Mit Gartenmesser, Fugenkratzer und Drahtbürsten gegen den Löwenzahn vorzugehen, bringt oft nur kurzzeitigen Erfolg. Bei starkem Befall – auch von anderen Unkräutern – ist es hilfreich, professionell mit elektrischen Fugenreinigern, Hochdruckgeräten oder Flammenwerfern zu arbeiten.

Chemische Unkrautvernichter sind für befestigte Wege und Garagenzufahrten gesetzlich verboten. Sie könnten auf versiegelten Flächen ins Grundwasser gelangen. Anders verhält es sich bei Rasendünger, der gleichzeitig Unkrautvernichter enthält. Er wirkt ausschließlich auf zweikeimige Pflanzen, wobei Rasen einkeimig ist. Sind Rasenflächen stark mit Klee und Moos durchsetzt, hilft es, Anbieter mit einem elektrischen Vertikutierer ranzulassen. So lässt sich ein Großteil an Unkraut entfernen. Gleichzeitig wird eine gute Basis für die künftige, wesentlich einfachere Gartenpflege geschaffen.

Frühblüher – Vorboten des Frühlings

Bereits vor dem bunten Frühling kann man die ersten Blumen im Garten, auf der Terrasse oder auf der heimischen Fensterbank entdecken. Erfahren Sie alles zu Frühblühern.

Wann Rasen säen?

Rollrasen oder aussäen? Was sollte wann erledigt werden und wie lange dauert es, bis der Rasen anwächst? Antworten darauf und Tipps, wie Sie kahle Stellen verdichten, erhalten Sie hier.

Lästlinge und Schädlinge im Garten

Es kreucht und fleucht im Garten immerzu. Doch nicht alle Gartenbewohner sind auch von Ihnen erwünscht. Schädlinge können den Pflanzen im Garten schaden und Lästlinge machen Ihnen auf der Terrasse oder sogar im Haus das Leben schwer. Leicht Abhilfe dagegen schaffen – wie das geht, erläutert unser Artikel.


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