>Wie legt man einen Nutzgarten an?

Gemüse aus dem eigenen Nutzgarten

Was ist schon der Bio-Trend, wenn Sie sogar Ihren ganz eigenen Nutzgarten anlegen? Mehr "Bio" geht eigentlich nicht: Eigenes Gemüse, eigene Kräuter, ideal aufeinander abgestimmte Mischkulturen. In unserem Gartenbau-Ratgeber erklären wir Ihnen, worauf Sie von der ersten Planung bis zum ersten Ernten achten müssen.

Welche Gemüsesorten eignen sich für Beete?

Für den Fall, dass Sie noch nicht wissen welche Gemüsesorten Sie säen möchten und wie aufwendig die Pflege dieser ist, geben wir hier einige Empfehlungen zum Gemüseanbau - vom Anfänger bis hin zum Experten.

Gemüseanbau für den Einsteiger

Diese Gemüsesorten sind besonders für den Einsteiger im Gemüseanbau geeignet

Gemüsesorten für den erfahrenen Gärtner

Von der Stangenbohnen bis hin zur Kartoffel bietet sich nahezu alles an, was einem Hobbygärtner mit etwas Erfahrung im Gemüseanbau das Herz höher schlagen lässt.

Anspruchsvolle Gemüsesorten im Gemüseanbau

Diese Gemüsesorten sind anspruchsvoll in der Pflege und daher eher für den erfahrenen Gemüseanbauer empfohlen.

Den Nutzgarten planen

Wenn Sie einen Nutzgarten anlegen möchten, ist es wahrscheinlich nichts Neues für Sie, aber im Herbst sollten Sie damit auch nicht mehr anfangen. Anfangen können Sie jetzt aber immerhin schon einmal mit der Planung für die Aussaat im kommenden Frühjahr. Gehen Sie dabei nach folgenden Parametern vor:

  • Lage und Größe der Beete
  • Wegeplanung zwischen den Beeten
  • Einfassungen

Die ideale Größe für ein einzelnes Beet können Sie am besten für sich individuell bestimmen. Als Faustregel gilt aber eine Beetbreit von ca. 1,20 - 1,30m als ideal, da hier alles gut erreichbar ist für Menschen durchschnittlicher Statur. Wenn sie's ganz genau wissen möchten, knien Sie sich im Garten hin und messen Sie aus, wie weit Sie in dieser Position noch bequem greifen können.


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Der richtige Weg zum Beet

Ebenfalls individuell gestaltbar sind natürlich die Wege zwischen den Beeten. Und auch hier gibt es grundsätzlich empfohlene Maße, und zwar von 30 - 40cm für die kleinen Wege zwischen den Beeten und ca. 80 - 100cm für den Hauptweg im Beet. Letzterer ist in der Regel - wenn überhaupt - auch nur gepflastert. Die kleinen Beet-Zwischenwege werden höchsten mit Mulch oder Holzhäcksel bedeckt.

Einfassungen für Beete

Damit Sie an den recht schmalen Wegen nicht die zarten Beetpflanzen zertrampeln, fassen Sie die Beete mit witterungsbeständigen Holzbohlen ein. Hierfür eignen sich etwa die Robinie oder Eichenholz. Auch schmale Betonkantensteine sind geeignet und - falls nötig - zusätzliche Schneckenzäune.

Multi-Kulti im Nutzgarten

Aber welche Pflanzen schützen Sie denn hier nun vor Schnecken und unachtsamen Menschenfüßen? Eine natürlich ganz zentrale Frage beim Zusammenstellen von Nutzgärten. Welche Kulturen passen zusammen? Trennen Sie zunächst einmal nach Flächenbedarf, dann nach der Wachstumszeit und trennen Sie Hauptkulturen von Vor- und Nachkulturen.

Fruchtfolgen kombinieren - auf die Unterschiede kommt es an

Die Hauptkulturen gesellen sich nun in ihrer Beetparzelle mit Vor- oder Nachkulturen zusammen, wo sie entsprechend ihrer Fruchtfolge zeitlich versetzt angebaut werden können. Die besten Kombinationen der Kulturen im Nutzgarten zeichnen sich durch unterschiedliche Kulturzeiten aus, stammen aus unterschiedlichen Familien und bedürfen unterschiedlicher Nährstoffe.

Fruchtwechsel

Apropos Nährstoffe: Damit diese dem Boden nicht allzu einseitig entzogen werden und auch damit Schädlingen besser vorgebeugt werden kann, raten wir zum regelmäßigen Fruchtwechsel. Am besten, Sie belassen aus diesen Gründen keine Pflanzen aus derselben Familie über zwei Jahre in derselben Beetfläche.

Mischkulturen

Ohnehin ist Abwechslung sehr gut für das Gedeihen des Nutzgarten. Viele mögen vielleicht, wenn sich die Kohlköpfe in Reih und Glied präsentieren. Doch natürlich hält am längsten, wenn es um die Pflanzen in einem Gemüsebeet geht. In einer optimalen Mischkultur machen sich die Pflanzen die Nährstoffe nicht gegenseitig streitig - oder gar die Fläche im Beet. Besser noch: In richtiger Kombination machen sich die Gartenpflanzen sogar gegenseitig stärker gegen Schädlinge.

Wenn Sie an einem effektiven und gleichzeitig natürlichen, gesunden Nutzgarten interessiert sind, interessieren Sie sich sicher auch für die bei uns angeschlossenen Garten- und Landschaftsbauer. Sie helfen Ihnen beim Planen, Anlegen und Pflanzen eines Nutzgartens, der Ihnen jedes Jahr aufs Neue Freude machen wird!

Welches Gewächshaus ist das richtige für meinen Garten?

Schon seit der Kolonialzeit ist das Gewächshaus Sinnbild für wetterunabhängiges Kultivieren von Pflanzen. Heute gibt es viele verschiedene Ausführungen und eine Menge Technik. Mit uns finden Sie das richtige Gewächshaus und Unterstützung für den Gewächshaushbau.

Eine Kräuterschnecke anlegen

Viele Garten-Liebhaber betrachten Schnecken im Garten eher mit gemischten Gefühlen. Nicht so die Kräuterschnecke, denn dieses ganz besondere Beet versorgt Sie mit einer Vielzahl von Kräutern, die sehr hübsch aussehen und auch sehr gut schmecken. Wie man eine Kräuterschnecke anlegt, erfahren Sie hier.

Was ist eine Obstwiese?

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, für Ihren Nutzgarten eine Obstwiese anzulegen, pürfen sie vorher, ob Sie auch die typische Obstwiese meinen. Die besteht nämlich traditionell aus ganz bestimmten Elementen, wie einer weitläufigen flachen Wiese und bestimmten Obstbäumen mit ganz besonderen Früchten. Hier erfahren Sie mehr.

Welche Pflanzen schützen andere Pflanzen vor Schädlingen?

Pflanzen sind Lebewesen mit Emfpindungen, das zeigt sich vor allem in Gesellschaft: Manche Pflanzen passen gar nicht gut mit anderen zusammen. Andere Pflanzen vertragen sich gut, und wieder andere sind sogar „teamfähig“. Wir erklären Ihnen die Biozönose, wie Pflanzen sich gegenseitig stärken und mitunter sogar andere Pflanzen vor Schädlingen schützen.


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