>Höchst anspruchsvoll: Hochbeete

Hochbeete: ein Garten im Garten

Hochbeete haben viele Vorteile. Besonders dann, wenn diese Beete vom Profi angelegt und seine Gartentipps zum Thema Gartenbau beachtet werden, lohnt sich der Aufwand beim Bau von Hochbeeten oder eines Tomatenhauses allemal. Diese im wahrsten Sinne herausragenden Biotope bieten ein eigenes Kleinklima, da ihr Boden sich rasch erwärmt. Das kommt dem Wachstum vieler Gartenpflanzen zugute. Hochbeete bringen optisch Ordnung und Struktur in den Garten und können aus vielfältigen Materialien erbaut werden. Sie erleichtern die Gartenarbeit und sind deshalb auch für einen barrierefreien Garten geeignet.

Standortwahl für Hochbeet und Tomatenhaus

Hochbeete im Garten
© ArtHdesign - istockphoto.com

Ein geeigneter Standort für Hochbeete lässt sich auf jedem Gartengrundstück finden. Die Maße sind frei wählbar. Es heißt lediglich zu beachten, dass Höhe und Tiefe so bemessen sind, dass man bequem der Pflege der Pflanzen nachgehen kann. Bei der Entfernung zwischen den einzelnen Hochbeeten ist an ausreichend Spielraum für Arbeiten mit Geräten zu denken. Wie man die Zwischenräume gestaltet, bleibt ganz dem persönlichen Wunsch überlassen: Kieswege, Rasen oder Steinplatten, die auch mit der Schubkarre oder einem Rollstuhl gut zu befahren sind, Stichwort „barrierefreier Garten“.

Das Material für Hochbeete ist vielfältig. Wer sich noch nicht ganz sicher beim Hochbeet ist, kann Kokosmatten und ein Drahtgestell oder portablen Kunststoff wählen. Natürlich anzusehen und länger haltbar sind Varianten aus Holz. Natursteinmauern und Gabionen speichern durch ihr Baumaterial zusätzlich Wärme. Sie eignen sich deshalb gut für ein Tomatenhaus oder Frühbeet. Gemauerte Beete können als Verlängerung zum Haus gezogen werden, Sitz- und Spielecken begrenzen oder als raffinierte optische Highlights zur Gartengestaltung beitragen.

Baut man die erhöhten Beete aus Natursteinen oder mit Gabionen, lassen sich Zwischenräume mit Steingartengewächsen sehr hübsch bepflanzen. Hängende Monatserdbeeren bieten lange Genuss, die Früchte bleiben auch an Ranken trocken und sauber. Polsterpflanzen können dekorativ über den Rand wachsen, eine ansprechende Gestaltung können Sie mithilfe fachmännischer Gartentipps leicht auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abstimmen. Ist Gemüse Ihr Favorit, können Sie aus dem Hochbeet ein stabiles Tomatenhaus machen oder die Erntezeit durch einen aufsteckbaren Folientunnel vorziehen.

Gartentipps und Beetanlage vom Profi

Wichtig ist aber bei allen Hochbeeten, dass der Aufbau des Erdreichs richtig vorgenommen wird. Gartenplaner wissen, wie engmaschig ein Wühlmausschutz sein muss. Sie berechnen die Drainageschicht aus grobem Material wie Ästen, Ziegelbruch oder Tonscherben richtig, bestimmen die Menge an gewöhnlicher Gartenerde, frischem Kompost und Humus ganz nach der künftigen Anpflanzung.

Landschaftsgärtner geben kompetente Gartentipps zum Thema Gießen und Düngen im Hochbeet. So braucht ein Tomatenhaus wesentlich reichhaltigere Gartenerde als ein Hochbeet, in dem anspruchslose Sträucher und Gewächse wie Felsenbirne oder Fetthenne gedeihen.
Eine gute Alternative zur direkten Bodenpflanzung bieten die erhöhten Beete auch dann, wenn auf dem Grundstück durch Schotter, Staunässe oder womöglich Bauschutt nicht gerade ideale Wuchsbedingungen herrschen.

Hochbeete im barrierefreien Garten

Wird im Alter die Gartenarbeit beschwerlich, kann mit Hochbeeten noch lange dem Hobby nachgegangen werden. Mit dem Beet gewinnt man nicht nur ein Mehr an Blumen und frischem Gemüse, sondern auch an Lebensqualität. Gartentipps, wie über die ideale Pflegehöhe und weitere wichtige Aspekte bei der Gestaltung als barrierefreier Garten gibt Ihnen gerne ein Fachmann aus einem unserer angeschlossenen Unternehmen.


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