>Lästlinge und Schädlinge im Garten

So halten Sie Gartenschädlinge aus Ihrem Garten fern 

Pünktlich mit den ersten warmen Frühjahrstagen kommt Leben in den Garten. Auch die Gartenschädlinge werden wieder aktiv. Kaum ist der Boden aufgetaut, zeigen die ersten Erdhügel an, dass der Winterschlaf von Maulwurf und Wühlmaus beendet ist. Bald heißt es Ameisen bekämpfen, und Blattläuse tauchen spätestens dann auf, wenn im Juni mehrere schwül-warme Tage aufeinander folgen. Wir sagen Ihnen, wie Sie Schädlinge bekämpfen, die sich im Garten und auf der Terrasse breitmachen.

Die tierischen Störenfriede – Wie Maulwürfe und Wühlmäuse bekämpfen?

Gartschädlinge – Maulwurfhaufen
© man_kukuku - istockphoto.com

Maulwürfe sind putzig und stehen unter Artenschutz. Trotzdem zählen sie zu den Gartenschädlingen, obwohl sie im Gegensatz zu den vegetarisch lebenden Wühlmäusen jede Menge Larven von anderen Schädlingen verputzen, wie Dickmaulrüssler, Wiesenschnake oder Maikäfer. Im Rasen oder im Blumenbeet sind Maulwürfe dennoch nicht willkommen. Stark riechende Substanzen, entweder selbstgemacht wie Brennnesseljauche, oder Fertigpräparate aus dem Handel, vertreiben die Maulwürfe zuverlässig. Kommen sie aber später wieder, kann der Fachmann mit Hilfe von Ultraschallgeräten einen nachhaltigen Erfolg bei der Vertreibung erzielen. 

Weitaus zahlreicher treiben andere Gartenbesucher ihr Unwesen. Wühlmäuse bekämpfen viele Gartenbesitzer wegen ihrer Vorliebe für Blumenzwiebeln, Pflanzenteile und die Rinde junger Obstbäume. Der angerichtete Schaden ist also nachhaltig. Mit Fallen können Sie Wühlmäuse bekämpfen, allerdings sollten für diese Gartenschädlinge Kastenfallen gewählt werden.

In anderen Modellen könnte sich sonst ein Maulwurf verfangen. Es werden je nach Gartengröße 20 Fallen oder mehr benötigt, die man täglich kontrollieren muss. Giftweizen ist ebenfalls keine brauchbare Lösung gegen Wühlmäuse. Er wird von den Nagern nur angenommen, wenn sie kaum etwas anderes zum Fressen finden. Am effizientesten ist Wühlmausgas, umso mehr, wenn Sie damit Fachleute die Wühlmäuse bekämpfen lassen.


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Hexenringe und Tipps zum Ameisen-Bekämpfen

Ameisen im Garten
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Im Vergleich zu Wühlmäusen fallen die kleinsten unter den Gartenschädlingen fast bescheiden aus. Zwar können weiße Fliegen gerade im Treibhaus und an Kübelpflanzen richtig lästig werden. Jedoch halten starke, gesunde Pflanzen mit Hilfe einfacher Maßnahmen letztendlich aber dem Befall dieser Gartenschädlinge stand. Hier hilft, wie auch gegen andere saugende Insekten das Besprühen oder Abwaschen der Pflanzen mit Spülmittel.

Bei stärkerem Befall muss ein spezielles Pflanzenschutzmittel aus dem Fachhandel her. Landschaftsgärtner beraten Sie gerne, welches Mittel für welche Gartenschädlinge das geeignete ist oder was bei der Anwendung zum Schutz von Nutzinsekten wie Bienen beachtet werden muss.

Ameisen bekämpfen Sie im Garten oder auf der Terrasse zuverlässig mit einer Köderdose. Achtet man noch darauf, dass zumindest keine Kuchenkrümel und andere zuckerhaltigen Lebensmittel auf den Boden fallen, sind diese Insekten selten ein großes Problem. Halten sie sich wider Erwarten doch hartnäckig, hilft der Profi gerne beim Ameisen-Bekämpfen, beispielsweise durch Umsiedeln der Nester. Auch eine fachmännische Verlegung von Gartenwegen ist ein probates Mittel zum Ameisen-Bekämpfen.

Die sogenannten Hexenringe aus Pilzen sind im Rasen hübsch anzusehen, aber dennoch unbeliebt. Sie wachsen vor allem dort, wo sich Rasenfilz festgesetzt hat und der Boden schlecht belüftet ist. Die Pilzmycel wiederum verursacht, dass der Rasen austrocknet und abstirbt. Der Fachmann vom Gartenbau hilft, durch geeignete Sofortmaßnahmen Ihr Rasenstück wieder pilzfrei zu machen und gibt Ihnen geeignete Gartentipps, wie Sie vorbeugen können.

Frühblüher – Vorboten des Frühlings

Bereits vor dem bunten Frühling kann man die ersten Blumen im Garten, auf der Terrasse oder auf der heimischen Fensterbank entdecken. Erfahren Sie alles zu Frühblühern.

Wann Rasen säen?

Rollrasen oder aussäen? Was sollte wann erledigt werden und wie lange dauert es, bis der Rasen anwächst? Antworten darauf und Tipps, wie Sie kahle Stellen verdichten, erhalten Sie hier.

Garten im Herbst

Der Herbst ist die Jahreszeit der Ernte und der Neubepflanzung.
Der Rasen sollte nun ein letztes Mal – nicht zu kurz – gemäht werden.
Die Wasserversorgung von Pflanzen wird langsam reduziert, um sie auf den Winter vorzubereiten. Regelmäßiges Gießen führt bei warmen Temperaturen zu einem neuerlichen Austrieb, der die Gewächse anfällig für Frostschäden macht.


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