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Einfahrt pflastern: Für jede Einfahrt den passenden Bodenbelag finden

Die Einfahrt pflastern heißt, dem Auto eine gut gangbare Zufahrt zum Haus oder zum Carport zu verschaffen und dem Grundstück gleichzeitig ein attraktives neues Element hinzuzufügen. Zudem ist die gepflasterte Einfahrt ideal, um durch das Gewicht des Autos verursachte Bodenschäden zu verhindern. Unser 11880.com-Gartenbau-Ratgeber sagt Ihnen, welche Bodenbeläge sich eignen und wie genau Sie Ihre Einfahrt pflastern können.

Einfahrt pflastern
© in4mal – istockphoto.com

Warum Einfahrt pflastern?

Aber warum muss man eigentlich die Einfahrt pflastern? Nötig ist es nicht, denn das Auto kann auch einfach über naturbelassenen Boden ans Ziel kommen. Bei täglicher Nutzung mit dem Auto wird der Boden  allerdings nicht mehr schön naturbelassen aussehen. Zudem können Niederschläge die Zufahrt erschweren und allerlei Dinge, die auf dem Boden liegen, werden vom Gewicht des Autos fest in den Boden gepresst. Ein passender Bodenbelag lohnt sich also schon, um all diese Effekte zu vermeiden, mal ganz abgesehen von den optischen Aspekten.

Einfahrt pflastern sieht besser aus

Denn natürlich legen Sie mit einer richtigen Einfahrt auch den Grundstein für eine viel schönere Zufahrt zu Ihrem Haus. Statt zweier Reifenspuren in der Landschaft, entscheiden Sie sich für einen optisch ansprechenden Weg zwischen Straße und Parkplatz, bzw. Carport, der eine optisch schöne und strukturgebende Facette Ihres Gesamtgrundstücks werden kann. Für beides, die gewollte Funktion wie auch die Optik, ist es aber wichtig, den richtigen Bodenbelag auszuwählen, bevor Sie die Einfahrt pflastern.

Einfahrt pflastern: Welche Bodenbeläge?

Pflastern ist jedoch gar nicht unbedingt bei allen Bodenbelägen nötig, denn es können auch Ziersteine verwendet werden, die Ihrer Einfahrt Kontur und Stabilität verleihen. Sie sind relativ einfach zu verlegen, bergen dafür aber auch einige Nachteile. Wie sieht es mit Rasenkammersteinen, Asphalt oder eben Pflastersteinen aus? Was sind die Vor- und Nachteile der einzelnen Bodenbeläge für die Einfahrt?Wir geben einen Überblick:

Bodenbelag Bei Laub und
Schnee gut zu reinigen?
Entwässerung nötig? Gestaltungsfreiheit? Aufwand Kosten
Schotter / Kies x x x Gering Gering
Rasenkammersteine x x Gering Gering
Asphalt x Hoch Gering-mittel
Pflastersteine x Mittel Hoch

 

Kies / Schotter und Asphalt sind zwei Extreme in Sachen Bauaufwand und Pflegeleichtigkeit. Kies ist kaum sauber zu halten und zu pflegen, dagegen aber sehr leicht zu verlegen. Beim Asphalt haben Sie einmal zu Beginn viel Aufwand, danach aber bei der Pflege kaum noch Stress mit dem Bodenbelag. Beide bieten aber so gut wie keine Gestaltungsfreiheit, weshalb sie sich nur bedingt für eine schöne Zufahrt eignen.

Einfahrt pflastern für mehr "Einfahrt-Design"

Ein richtiges "Design für die Einfahrt" ist eigentlich nur möglich, wenn Sie die Einfahrt pflastern (lassen). Wir sagen bewusst lassen, denn je aufwändiger die Gestaltung beim Pflastern der Einfahrt, umso anspruchsvoller auch die Pflasterarbeiten. Im Großen und Ganzen sind die Pflastersteine bei unserem Bodenbelag-Vergleich für Ihre Einfahrt der Sieger. Hier investieren Sie am Anfang relativ viel Geld und haben auch eine Menge Aufwand damit – Dafür bekommen Sie aber auch eine pflegeleichte, lange haltbare und sehr attraktive neue Einfahrt.

    Einfahrt pflastern – die Vorteile von Pflastersteinen:
  • Robust und stabil
  • Pflegeleicht
  • Zahlreiche Muster möglich
  • Viele Steinfarben erhältlich

Einfahrt pflastern – erste Schritte

Pflasterung
© emholk – istockphoto.com

Ganz wichtig ist im Vorfeld die Kontaktaufnahme zur Baubehörde, um sicherzustellen, dass im Bereich des Tiefbaus keine Kanäle oder Kabel verlaufen. Manchmal darf man auch nicht ohne Baugenehmigung die Einfahrt pflastern, zum Beispiel bei Denkmalschutz.

  • Einfahrt ausheben: Der Begriff "Tiefbau" war vielleicht ein bisschen weit gegriffen, aber 25 – 50 cm sollten Sie schon die Einfahrt ausheben. Dafür empfiehlt sich ein Bagger, damit es schnell und gleichmäßig geht. Legen Sie die Tiefe mithilfe von Holzpfählen und Richtschnüren fest.
  • Unterbau: Nun folgt der Unterbau für die Pflastersteine der Einfahrt. Sie besteht aus einer unteren Tragschicht (ca. 20 cm Edelsplitt oder Bruchstein) und einer oberen Tragschicht (ca. 15 cm Drainagebeton und einem Splittbett von ca. 5 cm Höhe, Korngröße ca. 5 – 10 mm).
  • Randsteine setzen: Mit der Richtschnur sollten Sie nun die Randsteine abschließen. Sie sind wichtig, da sie später beim Einfahrt pflastern das Verrutschen der Pflastersteine verhindern. Ganz wichtig hierbei: Die Wasserwaage! Nachdem die Randsteine gesetzt sind, werden sie mit einem Gummihammer festgeklopft.
  • Obere Tragschicht: Nun folgt die obere Tragschicht. Der Drainagebeton sorgt später für die einfach Wasserabfuhr durch den Boden. Für die Höhe der oberen Tragschicht orientieren Sie sich abermals an der Richtschnur. Nachdem Verlegen mit einem Rüttler verfestigen.
  • Pflasterbett verteilen: Nun folgt wahre Millimeterarbeit. Die letzte Schicht unter den Pflastersteinen, die Splittfläche, muss mit Formrohren überall gleichmäßig und glatt gezogen werden.
  • Einfahrt pflastern: Nun folgen die eigentlichen Pflastersteine. Legen Sie sie einfach Stein für Stein auf die sorgfältig glattgestreifte Splittschicht und klopfen Sie die Pflastersteine mit einem Hammer fest. Kompliziert wird es allerdings bei Mustern und wenn die Randsteine nicht passen. Letzteres erfordert einen Steinschneider oder Steinknacker.
  • Letzter Schritt: Zuletzt, wenn alle Steine liegen, noch festrütteln und Fugen mit Fugensand dicht machen. Erst dann kann die Einfahrt ihren Dienst aufnehmen.

Einfahrt pflastern: Benötigtes Werkzeug

  • Schubkarre
  • Rüttelplatte
  • Besen
  • Gummihammer
  • Winkel
  • Holzpflöcke
  • Richtschnur
  • Steinschneider
  • Maßband
  • Wasserwaage
  • Formrohre
  • Schaufel
  • Maurerkelle
  • Walze

Das ist eine lange Liste an nötigen Werkzeugen. Einfahrt pflastern ist zudem vor allem bei komplizierten Mustern und geschwungenem Wegverlauf sehr anspruchsvoll. Damit die Einfahrt gut gelingt und perfekt liegt, raten wir, zum Einfahrt pflastern einen Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau zu engagieren.


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